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Hallo - Hallo, hier hat sich ja ein Gästebuch zum Diskussionsforum vergewandelt! Ob das im Sinne des :-+ Erfinders war? Man muß doch nicht immer Zähne zeigen, wenn man seine Meinung vertreten möchte: Man kann eh nicht alles pauschalisieren, weil es immer auf das ganze Spekrum des Sachverhalts ankommt.Ich kenne den Sachverhalt nur aus den Bestandteilen auf dieser HP. Und möchte mich auch nicht dazu herablassen, etwas zu beurteilen, für das ich nur zwei Fakten kenne: hier züchtet jemand ohne Papiere und nimmt 300 Euro (Tiere sollten auch nicht verschenkt werden- also wo liegt der Preismaßstab, und nach welchen Kriterien wird er festgelegt und warum?*gggInteressante Frage, nicht?) für die Nachkommen, die aus einer Verpaarung stammen, bei dessen Elternteilen es sehr wohl einen Stammbaum gibt! Darüber kann man wie bei allem im Leben sehr wohl geteilter Meinung sein und das auch begründen. Fakt ist jedoch, das es unter Züchtern die mit Papieren züchten und einen "anderen" Preis nehmen, auch schwarze Schafe gibt, die das Ansehen der Züchter in Frage stellen, über ihr eigenes Handeln und andere täuschen oder auch enttäuschen! Das ist leider so. Ich finde das sehr schade, denn es tut der Rasse nicht gut! Wenn wir aber davon ausgehen, das es sehr wohl auch Züchter gibt, die wirklich reinen Herzens handeln,alles tun, damit sich die Tiere wohlfühlen und wirklich mit hohem Aufwand versuchen der schweren Aufgabe eines seriösen Zuchtzieles gerecht zu werden, also ; die Tiere auf verschiedene Krankheiten testen lassen , Impfungen vornehmen lassen,nach Vorschrift entwurmen, etc...Stammbäume studieren,Verpaarungen lange und gründlich überlegen und, auch "mal" ausstellen, hochwertiges Futter kaufen,und auch sonst keine Kosten scheuen, vorsichtig und gründlich überlegt, die Planung für Nachkommen dieser Rasse bestmöglichst zu überdenken, dann ist es für diese Menschen ein Schlag ins Gesicht, wenn jemand "ohne" Papiere, ohne Vereinsmitgliedschaft ohne Tests,etc. der Natur einen Spielraum einräumt um Kitten hervor zubringen, die dann im Verhältnis betrachtet, zum Aufwand des seriösen Züchters, der weder teure Tests (die zwar keine Garantien bieten, aber doch wenigstens eine gewisse Grundlage bieten),noch andere notwendige Kosten scheut um dem Zuchtgedanken bestmöglichst gerecht zu werden, ---->nicht mal "günstiger" sind, obgleich es auf den ersten Blick so aussieht...denn er hat weder Kosten für Vereinsmitgliedschaft(nicht jeder Verein prüft diese Zuchten, aber es gibt auch sehr wohl Vereine,die das machen!Und es gibt Richtlinien, die z.B.festlegen, wie oft ein Kater decken darf und in welchen Abständen eine Katzenmama Babys haben darf,etc.!) , Stammbäume, meist nicht mal für Tests (jede Rasse birgt genetische Defekte denen man Dank der heutigen Technik zum mindest auf die Spur kommen könnte!)und nimmt für seine Tiere immerhin "trotzdem" 300 Euros. Man muß das immer in Relation sehen und sollte nichts pauschalisieren, sondern fair bleiben und den Einzelfall betrachten und erst aburteilen, wenn man die Fakten genau kennt! Ferner gibt es bei Lebewesen k e i n e Garantien, weder bei Würfen von Züchtern, noch bei Würfen die ohne Papiere stattfinden! Wichtig ist hierbei die Vor - und die Nachsorge! Und wenn man dann bedenkt, das die Natur eh ein nicht unerhebliches Mitspracherecht hat, wird denkenden Menschen sofort klar, warum es ein Unterschied ist, wieviel eine Maine Coon kostet, wenn man davon ausgeht, das ein seriöser Züchter, evtl. auch mal ein Rassetier mit einem Outcrossstammbaum importiert um das Zuchtpotential der hiesigen Linien zu ergänzen! Nicht alle Züchter sind schwarze Schafe! Und nicht alle Züchter sind so dumm alles über einen Kamm zu scheren und vorschnell alles zu pauschalisieren und zu bewerten. Ich finde aber, das wenn man die Zucht zum Witz erklärt, weil man ohne jeden Aufwand Tiere ohne Papier anbietet, die Rasseursprung haben und nur etwas günstiger bleibt als manche Tiere, die bei einem Züchter vermittelt werden, der einen gänzlich anderen Aufwand in Kauf nimmt, schon etwas schade, weils dem Züchter die Achtung abspricht, die sein Aufwand respektvoll erfordert! Ferner ist es nicht die Regel, das man Tiergesundheit oder andere Merkmale mit Geldbeträgen, völiig unerheblich ob teuer oder günstig, manifestieren oder bewerten kann!UND wenn es um Preisabsprachen ginge, dann ginge es um MARKTWIRTSCHAFT - und man sollte, egal welches Gedankengut in einem vorgeht TIERE, die eine Seele haben, nicht als Ware betrachten! Und schon gar nicht als Profitträger! Züchtern birgt als Grundgedanken, bewahren und verbessern in sich - nicht stumpides vermehren! Ich z. B., habe noch nie einen Kittenintressenten als "Kunde" betitelt,da ich ihn nicht als solchen ansehe! Der Preis meiner Kitten manifestiert sich im Aufwand jahrelanger Studien, gründlich überlegter Verpaarungsstrategien, und allen obengenannten Atributen - alle meine Tiere leben in häuslicher Gemeinschaft und fühlen sich glaube ich, wohl!Vor jedem Zuchtgedanken steht bei mir das WOHL DER TIERE! TROTZDEM wäre es anmaßend zu sagen, das dieses "keine" Risiken in sich birgt, denn man kann nur VORSORGE treffen, aber nicht in einer mystischen Glasgugel nachschauen, ob diese auch alles beinhaltet, was den Nachkommen eine glückliche Zukunft verspricht! Es gibt soviele eingetragene Maine Coon Züchter,von denen einige sogar eine sehr hohe Anzahl an Nachzuchten anbieten; manche davon landen bereits über Umwegen in Tierheimen! Ich finde man sollte nur Verpaarungen machen, wenn Sie gut überlegt wurden und man auch Menschen findet, die sich mit dessen Nachzucht bereichert und glücklicher fühlen. Und damit meine ich a l l e, Züchter und Nichtzüchter gleichermaßen! Und man sollte die Zucht mal mit anderen Augen sehen und dabei erkennen, das der Grundgedanke von "bewahren und hervorhebend verbessern", kein leichtes Gelingen verspricht und auch viele Dinge beinhaltet: - Gesundheit, Charakter, Aussehen, etc.! Es gibt viel zu berücksichtigen: den kleinen Genpol, die bekannten und versteckten Krankheiten, etc...und man sollte nicht alle Züchter über einen Kamm scheren - und nicht allen Menschen, die ohne Papiere züchten böse gesinnt sein. ES kommt IMMER auf den Einzelfall an! ---> UND es gilt auch zu beachten, das ein Wurf, von ca. 5 Kitten in zwölf Wochen, je nach Bedarf und Ausmaß unterschieldichen finanziellen Aufwand erfordern kann: Hier kommt es wiederum drauf an, was man füttert, impft, wie oft man Streu wechselt und welches man kauft,etc... Nicht jeder Züchter hält zum Beispiel einen eigenen Deckkater und legt dafür auch mal eine weitere Strecke zurück und bezahlt Decktaxe, einfach um eine Art Aufwandsentschädigung zu honorieren...u n d wenn es diese "netten" Züchter bald nicht mehr geben soll, weil Niemand mehr bereit ist, diesen Aufwand und die Mühe und das Wissen, das diese Art des züchtens fordert, respektvoll mitzutragen, dann stelle ich sehr wohl in Frage ob es der RASSE und der RASSEGENETIK dienlich sein wird! Lieben Gruß an alle, die sich durch diese Zeilen kämpften!;-) K. Brandes;-) P.S.: Liebe Frau Lamken, streicheln Sie alle Ihre Tiere von mir - und denken Sie daran, das es nicht nur "üble Züchter" gibt - und daran, das es für die "netten" unter den Züchtern, schwer wird, wenn der Ernst der Sache umgangen wird! Es ist ohnehin nicht leicht, wenn man sich viele Gedanken macht(- was ich Ihnen, da wir uns persönlich gar nicht kennen, übrigends nicht absprechen möchte!)! Ganz lieben Gruß - das meine ich ehrlich! - ich würde mich sehr freuen, von Ihnen zu hören! Kerstin Brandes |